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Max Spring, Bern

Das Phänomen Postcrossing

Im Zeitalter von Snapchat, WhatsApp und Facebook hat die klassische Postkarte einen schweren Stand, würde man meinen. Aber eine wachsende Fangemeinde beweist das Gegenteil. Postcrossing – ein internationales Phänomen.

Zwar steht auch beim neusten Kommunikationstrend eine Website im Zentrum, aber sie dient nur der Vermittlung: Auf postcrossing.com beantragt man eine Adresse und eine Postkarten-ID, die einem von der Site zugeteilt werden. Darauf erhält man eine physische Adresse eines Mitglieds. Dieser zufällig ausgewählten Person, die sich irgendwo auf der Welt befindet, schickt man eine reale Postkarte. Sobald sie sie erhält, registriert sie den Empfang. Danach ist der Sender ebenfalls in der Adressliste und erhält seinerseits eine Postkarte usw. Ist man einmal aktiv, erhält man in der Folge regelmässig Post aus den entlegensten Winkeln der Erde. Die Idee wurde 2005 von einem portugiesischen Postkartenfan lanciert. Bereits nach drei Jahren wurde die millionste Postkarte registriert. Heute zählt die Community mehr als 600 000 Mitglieder in über 200 Ländern.

Die drei Sondermarken visualisieren mit comicartigen Zeichnungen, wie Schweizer auf diese Weise mit der Welt in Verbindung stehen.

Russland führt die Rangliste der Länder mit den meisten Mitgliedern an: Es sind über 80 000. Am anderen Ende der Skala befinden sich beispielsweise Tuvalu mit zwei Mitgliedern oder Papua-Neuguinea mit nur einem Mitglied. Die Schweiz rangiert mit 2855 Mitgliedern und 323 463 verschickten Postkarten auf Rang 32.

Jürg Freudiger

Wettbewerb

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