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Kaspar Eigensatz, Bern

Das Emoji startet durch

Sie sind aus der modernen Kommunikation kaum mehr wegzudenken: die unzähligen kleinen Bildchen und Figürchen, die unsere SMS-Nachrichten und E-Mails bevölkern und als Emojis bezeichnet werden. Mit zwei Sondermarken schlägt die Schweizerische Post die Brücke zwischen der digitalen und der physischen Welt.

Der Begriff «Emoji» (ausgesprochen «emodschi») stammt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie «Bildschriftzeichen». Dass sich der Name durchgesetzt hat, ist sicher auch dem Umstand zu verdanken, dass das Wort an «Emotion» anklingt, das ja in vielen europäischen Sprachen ähnlich klingt. Diese kleinen Bilder vereinfachen uns die Kommunikation und erlauben es, auf schnellem Weg klarzumachen, ob wir etwas ernst – oder beispielsweise ironisch – meinen.

Die modernen Emojis gehen auf Entwürfe des Japaners Shigetaka Kurita im Jahr 1998 zurück. Er hat im Auftrag eines Mobilfunkanbieters einfache einfarbige Bildzeichen geschaffen. Heute gibt es in der digitalen Welt eine Vielzahl verschiedener Emojis. So haben beispielsweise Apple, Google oder Facebook allesamt eigene Sammlungen, die sich voneinander nur im Detail unterscheiden. Inhaberin der Markenrechte für emoji® und insbesondere für deren analoge Nutzung zuständig ist die Firma emoji company GmbH.

Jürg Freudiger