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Gestaltung: Sonja Burger, Wildegg. © Post CH AG

Wenns dunkelt, wird gemunkelt

Erfahren Sie mehr über die nachtaktiven Tiere, über die Entstehung der Briefmarken und testen Sie Ihr tierisches Wissen.

Wenn wir Menschen uns zu Bett begeben, werden einige Lebewesen in der Natur erst richtig munter und machen so die Nacht zu ihrem Tag. Im Schutz der Dunkelheit kriechen sie aus ihren Verstecken und gehen auf Beutezüge. Vier heimischen Vertretern dieser nachtaktiven Tiere – dem Waldkauz, dem Gartenschläfer, dem Grossen Glühwürmchen und dem Igel – hat die Schweizerische Post jetzt eine Briefmarken-Serie gewidmet.

Von der Skizze zur fertigen Briefmarke

Sonja Burger, wissenschaftliche Illustratorin und Gestalterin der Briefmarken-Serie «Nachtaktive Tiere» gewährt einen exklusiven Einblick in ihre Arbeit.

 

Frau Burger, was war die grösste Herausforderung bei der Gestaltung der Briefmarken?
Besonders herausfordernd war es, die Nachtstimmung einzufangen und realistisch darzustellen. Die äusseren Merkmale der vier nachtaktiven Tiere mussten klar und deutlich erkennbar sein. Speziell wichtig war es mir, dass die Tiere lebendig und dynamisch aussehen.

Welches der Tiere war am schwierigsten zu illustrieren?
Die Darstellung des Grossen Glühwürmchens war am schwierigsten, da es nur ca. einen Zentimeter gross und allgemein nicht so bekannt ist. Der Aufbau des Körpers und insbesondere die Leuchtfelder am Ende der Segmente waren eine grosse Herausforderung. Geholfen hat mir die intensive Recherche im Vorfeld und der Austausch mit einem Glühwürmchen-Spezialisten.

Wie fühlt es sich an, zu wissen, dass Briefe mit Ihren Illustrationen frankiert werden?
Es macht mich sehr stolz. Nach genau 30 Jahren Selbstständigkeit als wissenschaftliche Illustratorin empfinde ich es als grosse Ehrung meiner bisherigen Arbeit, und es fühlt sich an wie eine Belohnung. Ich kann mir nun vorstellen, wie sich z.B. ein Musiker fühlt, der eine goldene Schallplatte für sein Werk erhält.