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Ein bedeutender Eidgenosse

Niklaus von Flüe war Bauer, Ratsherr und Richter. Er wurde als Gottsucher, Mystiker und Eremit zu einem wirkungsmächtigen Ratgeber und Friedensvermittler. Sein Einfluss auf die Geschichte der Schweiz ist von herausragender Bedeutung.

Als es nach den Burgunderkriegen an mehreren Tagsatzungen zwischen den Städten Luzern, Zürich und Bern auf der einen und den Länderorten Uri, Schwyz, Unterwalden, Glarus und Zug auf der anderen Seite zu keiner Einigung kam, drohte der Zerfall der Eidgenossenschaft. Nur dank dem vermittelnden Ratschlag von Bruder Klaus kam es 1481 zum «Stanser Verkommnis», das unter anderem zur Aufnahme der Kantone Freiburg und Solothurn in den Bund der Eidgenossenschaft führte. Bis zum Einmarsch der Franzosen 1798 blieb es die einzige verfassungsartige Grundlage der alten Eidgenossenschaft.

Die vom Obwaldner Markus Bucher gestaltete Sondermarke betont die ikonografische Qualität des zugrundeliegenden Porträts eines unbekannten Malers. Bucher konzentrierte sich insbesondere auf den in sich ruhenden und doch sehr durchdringenden, weitsichtigen Blick. Die reduzierte, lineare Umsetzung unterstreicht die einfache und sparsame Lebenswelt des Einsiedlers.

Jürg Freudiger

Feierliche Übergabe der Sonderbriefmarke zu Ehren von Niklaus von Flüe

Anlässlich einer Medienorientierung wurde am 18. Januar 2017 das Sujet der Sondermarke zu Ehren von Niklaus von Flüe feierlich enthüllt. Im Rathaus Sarnen trafen sich nebst zahlreichen Medienvertretern auch die Verantwortlichen des Trägervereins «600 Jahre Niklaus von Flüe», Marco Durrer, Verwaltungsrat der Schweizerischen Post, und der Gestalter Markus Bucher. 

Weitere Infos über Niklaus von Flüe und das Gedenkjahr finden Sie auf der Website mehr-ranft.ch.