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Gestaltung: unikum graphic design, Bern. © Post CH AG

150 Jahre SRK für mehr Menschlichkeit

Am 17. Juli 1866 wurde in Bern das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) gegründet. Das SRK folgte dem Ruf Henry Dunants, sich schon in Friedenszeiten darauf vorzubereiten, im Krieg verletzte Soldaten zu pflegen. Dieser Auftrag gilt bis heute, doch seither sind zahlreiche weitere Aufgaben dazugekommen.

Zur Ausbildung von Sanitätshelfern für die Armee kam die Ausbildung von Berufsleuten für die Krankenpflege in Friedenszeiten, dann die Hilfe für sozial Benachteiligte, die Kranken- und Gesundheitspflege in der Familie, verschiedene Entlastungsdienste, der Blutspendedienst, die Erste-Hilfe-Ausbildung und das Rettungswesen, die Hilfe für Flüchtlinge und Asylsuchende, die Nothilfe nach Katastrophen und die Entwicklungszusammenarbeit.

Mit 500 000 Mitgliedern und 73 000 Freiwilligen ist das SRK heute die bedeutendste humanitäre Organisation der Schweiz. Mit seinen 24 Kantonalverbänden, den fünf Rettungsorganisationen, den Institutionen und der Geschäftsstelle ist es im ganzen Land verankert und aktiv.

Freiwillig engagiert
Ohne Freiwillige kein Rotes Kreuz. 73 000 Menschen – fast 1 Prozent der Bevölkerung – setzen sich in der Schweiz im Dienst an ihren Nächsten ein. Ein Zehntel von ihnen gehört zur Rotkreuz-Jugend. Sie engagieren sich zugunsten von älteren, nicht mehr mobilen Menschen, für Familien und Kinder oder für Menschen aus anderen Ländern und Kulturen in den Rotkreuz-Kantonalverbänden. Ausserdem setzen sie sich in den Rettungsorganisationen ein, leisten Erste Hilfe und Postendienst bei Anlässen.

Die Freiwilligenarbeit wird von verschiedenen SRK-Botschafterinnen und -Botschaftern unterstützt. Zu ihnen gehört der Rapper Greis, der dafür extra einen Rap komponiert hat. «Was zählt, ist nicht was du bekommst, sondern was du gibst», ist seine Botschaft. Und dennoch – wer gibt, erhält etwas zurück, wie eine Freiwillige des Fahrdienstes bestätigt: «Mein Lohn ist einerseits die grosse Dankbarkeit der Fahrgäste, und andererseits sind es die schönen Gespräche, die sich ergeben.»

Beat Wagner, Leiter Kommunikation, Schweizerisches Rotes Kreuz