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Christian Kitzmüller, Bülach

Erinnerungen werden wach

Mit einem weiteren Sujetpaar schliesst Pro Juventute die 2016 begonnene Serie zum Thema «Schulzeit» ab. Die nostalgisch anmutenden Illustrationen sind dazu angetan, Erinnerungen an die eigene Schulzeit zu wecken.

Pro-Juventute-Briefmarken mit Zuschlag gibt es seit 1914. Sie haben sich längst als beliebte Sammlerstücke etabliert. Der Zuschlag kommt den Kinder- und Jugendprojekten von Pro Juventute zugute, wie zum Beispiel der Notrufnummer 147 für Kinder und Jugendliche.

Die Serie «Schulzeit» war mit zwei Sujets zu den Themen «Pause» und «Unterricht» lanciert worden. Ihre Fortsetzung und den Abschluss findet sie nun mit zweiweiteren Marken. Das B-Post-Sujet zeigt eine Schulklasse mit ihrem Lehrer im Geografieunterricht – in Zeiten der Globalisierung ein wichtiges Fach. Auf der A-Post-Marke sehen wir eine Schulklasse beim Singen von Weihnachtsliedern; sie steht damit für den sozialisierenden Aspekt der Schule.

Der nostalgische, an die 80er-Jahre erinnernde Illustrationsstil wurde beibehalten. Er suggeriert eine heile Welt. Dies nicht, weil früher alles besser gewesen wäre, sondern weil Erinnerungen an die eigene Schulzeit die schwierigeren Momente ausblenden und den Aspekt der Unbeschwertheit in den Vordergrund rücken. Gestaltet wurden die Briefmarken vom Bülacher Illustrator Christian Kitzmüller, dem Gewinner des Pro Juventute-Gestaltungswettbewerbs 2016.

Jürg Freudiger