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Gion Fry, Zürich

Qui si parla italiano

Der 1918 in Chur gegründete Verein Pro Grigioni ltaliano (Pgi) hat sich die Förderung der Werte und Kultur der Italienisch sprechenden Bevölkerung im Kanton Graubünden auf die Fahne geschrieben. 
Zu seinem 100-jährigen Bestehen erscheint eine Bildpostkarte.

Vier Talschaften, 15 Gemeinden, 53 Dörfer: Rund 24 000 Menschen sprechen im ­Kanton Graubünden Italienisch. Etwa die Hälfte davon lebt in den teilweise weit auseinanderliegenden Tälern Puschlav, Bergell, Misox und Calancatal und bezeichnet sich gerne als «Minderheit in der ­Minderheit». Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton des Landes. Deswegen, aber auch wegen seiner an die Umrisse der Schweiz erinnernden Form wird er auch als «kleine Schweiz» bezeichnet.


Die Tätigkeiten und Aktionen des Pgi basieren auf einer Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Graubünden. Der Verein setzt sich für die Erhaltung, Wahrnehmung und Akzeptanz des italienischen Sprachgebiets sowie für den Zusammenhalt der Italienisch sprechenden Bevölkerung im Kanton ein. Seine Aktivitäten umfassen Kulturveranstaltungen, Publikationen und Beratungsdienstleistungen.
Auf der Vorderseite der in den Farben des Pgi gestalteten Bildpostkarte ist der Kanton Graubünden dargestellt; die Regionen, 
in denen Italienisch gesprochen wird, sind farblich markiert. Im Hintergrund sind 
die 53 wohlklingenden Dorfnamen aufgeführt.

Jürg Freudiger