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Marc Weller, Bern

Die Reise geht weiter

Mit der zweiten Serie von Werten für die Dauermarken «Schweizer Bahnhöfe» werden die Bedürfnisse für Midibriefe (A- und B-Post), Grossbriefe (B-Post) und die Beförderung von Standardbriefen in Europa abgedeckt.

Die Geschichte der Eisenbahn hat seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine umfangreiche Zahl an Bauwerken hinterlassen, von Brücken und Tunnels über Energie- und Werkstattanlagen bis zu Bahnhofgebäuden. Letztere sind oft städtebauliche Bezugs- und Identifikationspunkte und dienen im Verkehrsnetz als Schnittstellen.

Appenzell

Die Reise startet diesmal im beschaulichen Appenzell (CHF 1.10). Der Bahnhof stammt aus dem Jahr 1886 und wurde 1938 umgebaut. Er fügt sich mit seinem historisierenden Erscheinungsbild perfekt ins Dorfbild ein.

Zug

Einen Kontrast dazu bildet der 130er-Wert mit dem in der Gabelung der Bahnstrecken Zürich–Luzern und Zürich–Gotthard gelegenen Bahnhof Zug. Das wohl modernste Bahnhofsgebäude mit dem mehrstufigen Glasbau der Schweiz ist das Resultat eines Architekturwettbewerbs.

Interlaken Ost

Die 140er-Marke zeigt Interlaken Ost, einen Bahnhof, der von mehreren Bahngesellschaften im Normal- wie Meterspurbereich bedient wird. Das langgestreckte Gebäude im Stil der sogenannten Heimatschutzarchitektur wurde in den Jahren 1919 bis 1921 erbaut.

Scuol-Tarasp

Zum Schluss geht es nach Scuol-Tarasp (CHF 1.80). Der 2009 renovierte Bahnhof liegt am Endpunkt der 1913 eröffneten Meterspurlinie Bever–Scuol-Tarasp. Auch hier finden wir Heimatschutzarchitektur mit Verwendung ortstypischer Architekturelemente.

Jürg Freudiger