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Pierre-Abraham Rochat, Lausanne

50 Jahre Ballenberg

Historische Gebäude aus der ganzen Schweiz sind die wichtigsten Sammlungsobjekte des 1978 eröffneten Freilichtmuseums Ballenberg. Auf 660 000 Quadratmetern findet man Kleinbauten ebenso wie mächtige Bauernhäuser, aber auch Objekte und Werkzeug aus vergangenen Zeiten. Das älteste Gebäude stammt aus dem Jahr 1336.

Das Museum zieht jährlich über 200 000 Menschen aus aller Welt an. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Stiftung, die das Museum betreibt, erscheinen vier Sondermarken mit Gebäuden aus den vier Landesregionen. Sie sind das Ergebnis eines Wettbewerbs, zu dem aus den vier Landesteilen je ein Gestalter eingeladen wurde. Die Gebäude der Sondermarken und insgesamt über 100 weitere Bauten sowie ihre Geschichten und das zugehörige Handwerk können auf dem Ballenberg erkundet werden.

Waschhaus, Rüschlikon ZH, 1750–1800

Der elegante Fachwerkbau wurde im Lauf der Zeit verschiedentlich umgenutzt. Um 1900 diente er unter anderem als Waschküche.

 

Heustall, Vals GR, um 1780

Das Besondere an diesem Heustall aus dem Weiler Camp bei Vals ist die massive Bauweise der Eckpfeiler.

 

Wohnhäuser, Cugnasco TI, um 1740/1770/1860

Typisch für Wohnbauten des Sopraceneri ist das Fehlen einer Stube. Das Leben spielte sich in den Küchen ab.

 

Bauernhaus mit Taubenhaus, Lancy GE, 1762/1796/1820

Das mehrfach erweiterte Gebäude erhielt 1796 einen Taubenschlag – zur Bereicherung der Speisekarte.

Jürg Freudiger