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Ein Mehrwert für alle

Bei ihrem kulturellen und sozialen Engagement setzt die Schweizerische Post auf eine starke Vernetzung. Sie sieht sich dabei nicht nur als Geldgeberin, sondern schafft mit ihrer Unterstützung einen effektiven Mehrwert für die entsprechenden Projekte. So profitieren sowohl die Partner wie auch die Gesellschaft.

Nutzen mit Unterstützen verbinden

Mit der Herausgabe von Sondermarken mit Verkaufszuschlag unterstützt die Schweizerische Post namhafte Stiftungen und Projekte mit einem kulturellen oder sozialen Hintergrund entscheidend bei der Mittelbeschaffung und dabei, ihre Botschaft an die Öffentlichkeit zu tragen.

Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit ist die Briefmarke mit Verkaufszuschlag zugunsten der Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen. Die Geschichte dieser Opfer wird zurzeit politisch und wirtschaftlich aufgearbeitet. Die Post leistet mit der Herausgabe einer Sondermarke mit Zuschlag einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Information und Diskussion dieses Themas. Die Zusatzeinnahmen der Sondermarke fliessen in einen Soforthilfefonds zugunsten der Betroffenen. 

In der vorliegenden Ausgabe der Lupe stellen wir – nebst den Pro-Patria-Marken – die Sondermarke mit Zuschlag zugunsten der Stiftung Pro Senectute vor.

Kleines kann Grosses bewirken – der Briefmarkenfonds der Schweizerischen Post

Damit auch andere Organisationen und Institutionen mit kulturellem und/oder sozialem Hintergrund in den Genuss von Förder- oder Unterstützungsgeldern gelangen, fliesst ein bestimmter Betrag aus den Verkäufen der Zuschlagsmarken in den Briefmarkenfonds für kulturelles und soziales Engagement. Auch vermeintlich kleine Beträge können eine grosse Wirkung haben.

Dies belegt das Beispiel des Theaterzirkus’ Wunderplunder. Dieser macht das Lebensgefühl Zirkus für alle Menschen greifbar, denn hier werden alle zu Artistinnen und Artisten. Der Wunderplunder kennt kein festes Zirkusprogramm: Jede Woche ist einzigartig, Leistungsdruck und artistische Frühförderung gehören nicht zum Programm. Hier steht der Mensch – egal welchen Alters – und sein Wunsch, für einmal ein Zirkusartist zu sein, im Zentrum.

Was aber ist ein Zirkus ohne Zelt? Dank der grosszügigen Unterstützung durch den Briefmarkenfonds für kulturelles und soziales Engagement konnte sich der Wunderplunder ein dringend benötigtes neues Zirkuszelt anschaffen. Damit findet die über 30-jährige Zirkusgeschichte Wunderplunder ihre Fortsetzung.

Aktuell unterstützt der Briefmarkenfonds die folgenden Organisationen und Projekte:

  • Weiterführung der Informationsplattform humanrights.ch
  • Kinderzirkus Robinson
  • Limita – Fachstelle zur Prävention sexueller Ausbeutung für geistig behinderte Jugendliche
  • Swiss Music Archives – Sammlung und Forschung zur Popkultur in der Schweiz


Kurt Strässle

Weitere Informationen zum ­Briefmarkenfonds finden Sie hier.