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Basler Fasnacht – Immaterielles Kulturerbe der Menschheit

Die UNESCO hat die Basler Fasnacht in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Diese Nachricht ist nicht nur für Basler interessant, sondern bedeutet eine Ehre für das ganze Land. Anlass genug für eine Sondermarke im fasnächtlich dekorierten 16er-Bogen.

Das zwischenstaatliche Komitee für die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes hat am 7. Dezember 2017 im südkoreanischen Jeju die Basler Fasnacht in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Die Kandidatur wurde von der UNESCO als exemplarisch gewürdigt, weil die Fasnacht «zum sozialen Zusammenhalt mitwirkt, Toleranz durch Gesellschaftskritik fördert und zur Wahrung des lokalen Dialekts beiträgt».

Das Briefmarkensujet wurde von Domo Löw, einem waschechten Basler Fasnächtler, gestaltet. Es zeigt den berühmten Morgestraich, mit dem das bunte Treiben am Montag nach dem Aschermittwoch Punkt 4 Uhr in der Früh beginnt. Es folgen der «Cortège» mit seinen frechen Sujets, die beliebten Schnitzelbänke und vieles mehr. Nach genau 72 Stunden endet der grösste Karneval der Schweiz mit dem traditionellen Ändstraich. Rund 20 000 Menschen nehmen aktiv an der Fasnacht teil, dazu kommen etwa 200 000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland.

Jürg Freudiger