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Simon Hofer, Bern

Unwiderstehliche Anziehungskraft

Es ist unbestreitbar: Junge Säugetiere lösen einen Jöh-Effekt aus. Das gilt auch für die Jungtiere von stark gefährdeten oder gar ausgerotteten Spezies.

Ausgestorben: der Fischotter


Ursprünglich besiedelte der Fischotter die Ufer praktisch aller Schweizer Gewässer. Lange wurde er intensiv gejagt, Mitte des letzten Jahrhunderts ist er ausgestorben. Voraussetzung für eine natürliche Rückkehr aus grenznahen Gebieten oder eine gelingende Wiederansiedlung ist die Renaturierung von Gewässern – insbesondere im Mittelland.




Weitere Informationen zum Fischotter finden Sie bei unserem Partner WWF Schweiz hier.

Äusserst diskret: der Luchs


Der Luchs wurde 1971 wieder in der Schweiz angesiedelt. Die Tiere können auch in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft überleben, denn sie sind extrem diskret. Vor allem in den Nordwestalpen und im Jura konnte sich eine stabile Population etablieren. Für die Erhaltung dieser Tierart im Alpenraum trägt die Schweiz eine besondere Verantwortung.




Weitere Informationen zum Luchs finden Sie bei unserem Partner WWF Schweiz hier.

Anpassungsfähig: der Wolf


Da seine natürlichen Beutetiere vom Menschen gejagt wurden, war der Wolf gezwungen, sich von Nutztieren zu ernähren, was zu seiner Verfolgung und gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu seinem Verschwinden aus der Schweiz führte. Seit 1995 wandern aber wieder regelmässig Wölfe aus Italien und Frankreich ein, und seit 2012 gibt es im bündnerischen Calanda jährlich Nachwuchs.




Weitere Informationen zum Wolf finden Sie bei unserem Partner WWF Schweiz hier.

Einwanderungswillig: der Bär

Fast hundert Jahre nach der Ausrottung streift seit 2005 wieder fast jeden Sommer ein Braunbär durch Schweizer Alpentäler. Die Tiere stammen aus dem Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien. Ihre Anwesenheit wird oft gar nicht bemerkt, denn Bären leben grundsätzlich unauffällig. Die Jagd und der Verlust von Lebensraum hatten fast zum vollständigen Verschwinden dieses ursprünglich weitverbreiteten Tieres geführt.




Weitere Informationen zum Bär finden Sie bei unserem Partner WWF Schweiz hier.

Jürg Freudiger

Plakativ

Der Berner Gestalter Simon Hofer hat die Tierbabys in Szene gesetzt und dabei den Sympathie-Effekt bewusst einkalkuliert. Das Tier steht im Vordergrund, die unifarbigen Hintergründe verstärken die plakative Wirkung.

Simon Hofer, geboren am 9. Juli 1975, ist kreativer Denker und Gestalter mit einem ausgeprägten Gespür für neue und aussergewöhnliche Ideen und Konzepte. Er war Art Director in Berns Grossagenturen und ist seit 2008 Creative Director seiner eigenen Unternehmung der SIMONHOFER Creative GMBH in Bern: simonhofer.ch