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Vaudeville Studios, Zürich

Vom Laufrad zum E-Bike

Im Veloland Schweiz erfreut sich das Fahrrad grosser Beliebtheit. Klar, dass sein 200. Geburtstag gebührend gefeiert wird.

Es muss einiges an Aufsehen erregt haben, als sich der badische Erfinder Karl Drais am 12. Juni 1817 auf einem selbstentwickelten Laufrad mit etwa dreifacher Gehgeschwindigkeit durch Mannheim bewegte. 

Das patentierte und «Draisine» genannte Fortbewegungsmittel geriet rasch wieder in Vergessenheit.

Nicht jedoch die Idee, die dahintersteckte: Mit der Erfindung des Pedalantriebs 1866 entwickelte sich zunächst das recht gefährliche und vielerorts alsbald verbotene Hochrad. Erst mit der Einführung des Kettenantriebs zum Hinterrad in den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts nahm die Entwicklung des modernen Fahrrads ihren Lauf.



Heute gilt das Velo als effizientes und sehr ökologisches Fortbewegungsmittel, das zu einer guten Lebensqualität beiträgt. Es verursacht weder Abgase noch Lärm und begnügt sich mit wenigen Quadratzentimetern Parkfläche. Wegen seiner nachhaltigen Qualitäten wird es auch von der Schweizerischen Post gefördert. Sie ermuntert ihre Mitarbeitenden, mit dem Velo zur Arbeit zu fahren, und stellt ihnen kostenlos E-Bikes zur Verfügung.



Die beiden bewusst schwarz-weiss gehaltenen Sondermarken zeigen beide die Draisine und ein modernes Fahrrad, jeweils eines davon im Vordergrund.

Jürg Freudiger

Exklusiv für Sammlerinnen und Sammler und nur in reduzierter Auflage wurde dieser Spezialbogen in Form eines Fahrrades hergestellt. Der Bogen ist nicht in den Poststellen erhältlich und wird auch nicht im Abonnement geliefert. 
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